Nicht jedes Führungsthema braucht gleich ein Coaching. Manchmal reicht ein neuer Gedanke zur richtigen Zeit.
Zum Lesen, Hören, Ausprobieren oder Mitdiskutieren: Hier findest du kurze Impulse und praktische Denkanstöße rund um Führung, Strategie und Zusammenarbeit.
Und wenn du einen Gedanken weiterdrehen möchtest: Tausch dich mit mir darüber aus.
Meine Mini-Audioimpulse greifen typische Situationen aus dem Führungsalltag auf – kurz, konkret und in wenigen Minuten gehört.
Das ist natürlich nur ne Analogie, aber mehr als du denkst!
Wir waschen uns ja nicht die Hände, weil wir gerade krank sind, sondern eigentlich, damit wir es gar nicht erst werden. Und mit der Teamkultur ist es ganz ähnlich.
Oft investieren Führungskräfte erst dann Zeit in Teambuilding, wenn die Zusammenarbeit schon irgendwie schwierig geworden ist. Dann geht man auf ein teures Offsite oder macht Team-Workshops.
Dabei wird manchmal übersehen, dass eine gesunde Teamkultur im Alltag entsteht. Soll natürlich nicht heißen, dass gelegentliche Auszeiten schlecht sind. Aber eben nicht, um etwas zu reparieren.
Es braucht nämlich im Alltag viele kleine Routinen, die eine gute Zusammenarbeit prägen. So wie das tägliche Händewaschen.
Daher mein Impuls: Nutze doch das nächste Händewaschen als Anker, um dir diese drei Fragen zu stellen:
Also beim nächsten Händewaschen: Wie wäre die Antwort auf die Frage nach Prioritäten? Wie steht`s um die Fehlerkultur? Und was wertschätzt ihr?
Denn nochmal, Kultur das Verhalten ist, welches wir im Alltag belohnen oder ignorieren oder auch korrigieren.
Probier`s die Woche gleich mal aus.
Und erzähl mir dann gern, wies bei dir lief, oder welche Mini Routinen dir besser helfen. Wer weiß – vielleicht sprechen wir ja mal darüber, was bei euch eigentlich so zur täglichen Teamhygiene gehört. Ich würd mich freuen. Bis dahin.
Den Gedanken kennen wir Führungskräfte doch irgendwie alle. Schließlich sind wir ja Top-Leister und wissen, wie’s geht.
Aber wir wissen auch: Wir können nicht mehr alles selber machen und uns leider auch nicht klonen. Also müssen wir die Aufgaben delegieren. Klar.
Dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Dinge dann anders machen als wir, ist uns auch klar.
Und trotzdem, es juckt es manchmal in den Fingern, manchmal einen Tipp zu geben. Einen ganz kleinen, natürlich nur gut gemeinten Hinweis, wie es vielleicht besser ginge.
Nun haben wir alle in Führungsseminaren gelernt, dass Verantwortungsabgabe wichtig ist. Also nicht nur die Aufgabe zu delegieren, sondern wirklich die Verantwortung fürs Ergebnis zu übertragen.
Aber wir können die Dinge ja auch nicht wahllos gegen die Wand fahren lassen.
Also vereinbaren wir Meilensteine oder kurze Check-Ins, an denen wir gemeinsam draufschauen. Und zwar idealerweise zu einem Zeitpunkt, an dem wir zur Not noch rechtzeitig das Ruder rumreißen können.
Und bis dahin? Im besten Fall: raus aus dem Kopf damit.
Das ist ja für uns alle einfacher. Leider ist es nicht immer ganz so leicht und leider holt uns dann manchmal dieser Impuls doch ein.
Wie hältst du es aus? Tatsächlich Kontrolle abgeben… Und wie unterscheidest du, ob es jetzt nicht vielleicht doch an der Zeit ist, einzugreifen?
1. Frag dich: Was passiert, wenn du jetzt nichts tust?
Frag dich nicht: „Wie würde ich es anders machen?“
Sondern: Ist das Ergebnis wirklich gefährdet? Entsteht ein relevantes Risiko? Oder hat das Vorgehen negative Auswirkungen auf andere? Oder wird es am Ende einfach nur … anders.
2. Musst du jetzt eingreifen?
Selbst wenn du dich dafür entscheidest – muss es sofort sein?
Oder kannst du den gut gemeinten Tipp noch einen Tag liegen lassen? Wenn er dir morgen immer noch genauso wichtig und richtig erscheint, kannst du ihn immer noch ansprechen.
Und dann die für mich spannendste Frage.
3. Wem hilft dein Eingreifen gerade eigentlich wirklich – deinem Gegenüber oder dir?
Manchmal geben wir solche gut gemeinten, kleinen Tipp gar nicht, weil unser Gegenüber ihn wirklich braucht.
Sondern weil wir uns danach wieder ein bisschen sicherer fühlen.
Dann haben wir wieder ein bisschen mehr Kontrolle.
Und genau da wird Delegation für mich interessant.
Verantwortung abgeben bedeutet eben auch, eine gewisse Unsicherheit auszuhalten.
Also, probier’s mal aus:
Wenn du das nächste Mal denkst: „Puh … so würde ich das nicht machen“, halte kurz inne.
Vielleicht stellst du hinterher sogar fest: Ist zwar anders geworden, aber nicht schlechter.
Erzähl mir gern, ob`s geklappt hat oder bei welchen Situationen dir das besonders schwer fällt. Ich finde, gerade dann lässt sich ziemlich gut erkennen, wo wir wirklich schon Verantwortung abgeben können – und wo wir vielleicht noch ein bisschen dran festhalten.
Es lohnt sich darüber zu sprechen. Ich freu mich drauf.
Checklisten, Playbooks und kleine Tools, die dir helfen, einen Gedanken in deinen Führungsalltag zu übersetzen.
Mit drei Mikro-Routinen trainierst du, deinen Führungsalltag bewusster zu steuern:
Aufgaben aufzuladen Zeitaufwand: 5–10 Minuten pro Routine.
Das Jahresende rückt näher – und eines wird klar: Alles wird nicht mehr gehen.
Finde einen klaren Maßstab dafür, was dein Team bis Jahresende wirklich noch angehen sollte – und was ihr bewusst weglassen könnt.
Kostenfrei am 1. Oktober um 12:00 Uhr · 45 Minuten · online
Du musst nicht unzufrieden sein, um dich zu fragen, ob das, was du heute tust, auch morgen noch zu dir passt.
Nimm dir 45 Minuten, um deinen eigenen beruflichen Weg einmal bewusst in den Blick zu nehmen – und neue Möglichkeiten für deine weitere Entwicklung zu öffnen.
Kostenfrei am 6. Oktober um 12:00 Uhr · 45 Minuten · online
Keine Präsentation, kein vorbereiteter Input. Stattdessen echte Führungsfragen, unterschiedliche Erfahrungen und ein offener Austausch auf Augenhöhe.
Du kannst ein eigenes Thema mitbringen, deine Perspektive teilen oder einfach mitdiskutieren.
60 Minuten · online · kostenfrei
Wenn du aus einem Impuls mehr machen möchtest, kannst du meine Angebote auch erst einmal im kleineren Rahmen kennenlernen.
Starte mit zwei bis drei Sessions und arbeite fokussiert an einem konkreten Führungsthema.
Lerne nach Absprache eine Runde und einige der Teilnehmenden kennen und bekomme ein Gefühl dafür, ob dieses Format zu dir passt.
Du bringst dein Thema mit. Ich stelle die richtigen Fragen. Gemeinsam schauen wir, ob die Chemie stimmt und wie ich dich unterstützen kann.